- Übung Diestelow -

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Eine Übung fand am 04.07.2009 gemeinsam mit der FFw Diestelow statt.

 

Fehler sind zum Ausmerzen da

Gemeinsame Übung der Feuerwehren Diestelow und Goldberg

Die Freiwilligen Feuerwehren Diestelow und Goldberg absolvierten am 04. Juli 2009 eine gemeinsame Übung. Ziel war die Einsatzstärke und das Zusammenwirken verschiedener Wehren zu testen. Am Ende konnte die Übung als erfolgreich angesehen, trotz einiger Mängel.

Die Ausgangslage war klar: Ein Brand in einem leerstehenden Bürogebäude und es werden drei Personen vermisst. Angesetzt war die Übung für 21.30 Uhr. Doch dann kam es etwas anders. Um für Rauch bei der Übung zu sorgen, wurde eine Nebelmaschine eingesetzt, zusätzlich wurde ein kleines Feuer entfacht. Diesen Rauch sah ein vorbeifahrender Kraftfahrer und alarmierte den Notruf 112. So wurde die Übung einige Minuten früher gestartet, als vorgesehen. „Das ist aber gut, so haben wir ungewollt die Aufmerksamkeit Anderer getestet“, meinte Amtswehrführer Erwin Hennich, der mit Alois Blaeske den Einsatz beobachtete.
Nur wenige Minuten nach Alarmierung waren die ersten Kräfte vor Ort. Schnell sank der Adrenalinspiegel, als klar war, es ist eine Übung. Dennoch versuchten die Kameraden zügig und vor allem besonnen die ersten Schritte einzuleiten. Die Besatzung des Löschfahrzeuges meinte es dabei besonders gut und fuhr direkt zur Wasserentnahmestelle. „Das war nicht gut. Zuerst meldet man sich bei der Einsatzleitung, die teilt die Kräfte ein“, meinte Hennich später bei der Auswertung.
Die anderen Kameraden stiegen trotz der um diese Zeit noch herrschenden 26 Grad Außentemperatur in die dicke Einsatzkleidung, stülpten sich Atemschutzgerät auf den Rücken und legten die Maske an. Dann ging es in das Gebäude. Ein etwas mulmiges Gefühl herrscht trotz bester Ausbildung immer, schließlich weiß man nicht, was einen erwartet. Inzwischen ist auch die Wasserstrecke zum etwa 400 Meter entfernten See aufgebaut und das Löschwasser kommt bei den Strahlrohren an. Da das Tageslicht naturgemäß um diese Zeit abnimmt, haben die Goldberger Kameraden zusätzlich eine Beleuchtungseinheit aufgebaut.

Um 22.15 Uhr war die Übung beendet – alle drei Vermissten wurden gefunden, das Feuer gelöscht. Doch nun begann der Rückbau. Die Schläuche mussten eingerollt werden, die anderen Einrichtungsgegenstände, die für den Einsatz nötig waren, wieder in die Fahrzeuge verstaut und die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt. Man weiß ja nie, wann man wieder ausrücken muss…
Bei der Auswertung dankte der Amtswehrführer Hennich den Kameraden für ihr Engagement. Mit insgesamt 30 Kameraden war die Personalstärke sehr gut. „Ich weiß, dass das in der Woche mitunter anders aussieht, aber ich danke Euch für Eure Einsatzbereitschaft. Und Fehler sollen bei so einer Übung erkannt werden, damit man diese nicht im Ernstfall macht“, so Hennich. Auch Goldbergs Wehrführer Ulf Maaß dankte allen Beteiligten und mahnte an, dass feuerwehrtechnische Dinge im Ablauf noch verbesserungswürdig sind. Eines wurde an diesem Abend klar: Auf die Kameraden ist Verlass im Ernstfall!

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