- Übung Dobbertin -

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Szenario: Wohnungsbrand in Dobbertin - eine Person wird vermisst


Übungseinsatz der FFw Dobbertin und
Goldberg in Dobbbertin


So eine Übung ist natürlich auch etwas für die Zuschauer am Straßenrand

Am Freitagabend (04.11.2011) setzte die Wehrführung in Dobbertin eine Übung an, mit dabei auch die Freiwillige Feuerwehr Goldberg. "Mal sehen, wie hoch die Einsatzbereitschaft ist, denn manche Aktive kommen erst spät von ihrer Arbeitsstelle, die oft auch außerhalb unserer Region liegt", meinte Tobias Kluth, der die Übung leitete. Aber seine Befürchtung traf nicht ein, es waren genügend Einsatzkräfte vor Ort. Von der Goldberger Wehr waren es 18, von der Dobbertiner Wehr elf Kameraden.
Das vorgegebene Szenario sah einen Wohnungsbrand in der Schulstraße vor und dabei werde eine Person vermisst. Um 17.35 Uhr wurde von der Integrierten Leitstelle Westmecklenburg der Alarm für die Dobbertiner und die Goldberger Wehr ausgelöst. Der angenommene Einsatzort liegt nur wenige Meter neben dem Gerätehaus und beherbergte früher die Arztpraxis. Fünf Minuten nach dem Alarm rollten die ersten Einsatzfahrzeuge vor, um 17.46 waren auch die Goldberger vor Ort. Während die einen die Atemschutzausrüstung für den Innenangriff anlegten, haben andere die Wasserstrecke zur nahen Mildenitz aufgebaut. Umsichtig und genau protokolliert wurde unter Atemschutz die vermisste Person gesucht und konnte trotz dicken Qualms (die Nebelmaschine hatte gut gearbeitet) auch gefunden werden. Kurz nach 18 Uhr wurde gemeldet, das das "Feuer" aus ist und um 18.20 Uhr war die Übung beendet. Dann aber war kein Feierabend, sondern es galt, alles wieder zurück zu bauen und die Einsatzbereitschaft herzustellen, damit in einem Ernstfall sofort wieder ausgerückt werden kann.
Auch wenn der ein oder andere Fehler entdeckt wurde, so ist den Kameraden der beiden Wehren zu bescheinigen, dass sie ihr ehrenamtlich ausgeübtes Handwerk gut beherrschen. Übungen sind ja dafür da, die Mängel festzustellen. So kann in den folgenden Ausbildungsstunden das Augenmerk darauf gelegt werden, diese Fehler abzustellen.


 Robert Behning (l.) und Detlef Albrecht beim Anlegen des Atemschutzes, rechts Simone Kraatz beim protokollieren

Günter Poelke am Verteiler

Hier wird die "vermisste Person" gerettet und dem DRK übergeben

Alois Blaeske (l.) und Daniel Mamerow von der
Goldberger Wehr bei der Lagebesprechung

Tobias Kluth (l.) von der Dobbertiner Wehr und
Daniel Mamerow von der Goldberger Wehr
bei der Einsatzbesprechung

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